Sammlung Musikgeschichte
Max-Reger-Archiv
der Meininger Museen

Forschung



Maren Goltz
Die Musikinstrumenten-Sammlung der Meininger Museen – Vollständiges Bestandsverzeichnis mit ausführlicher Dokumentation, Meiningen 2012 (in Vorbereitung).

Daß die derzeit 114 Objekte umfassende Musikinstrumenten-Sammlung der Meininger Museen mit dem Schwerpunkt Holzblasinstrumente im mitteldeutschen Raum eine Sonderstellung einnimmt, stellte Herbert Heyde bereits 1976 fest. Während einzelne Instrumente in Zusammenhang mit ihrer langjährigen Ausstellung im Bachhaus Eisenach in das Blickfeld von Fachpublikum und interessierter Öffentlichkeit standen und nach 1989 auch die beiden Instrumente des Brahms-Klarinettisten Richard Mühlfeld eine zweite Karriere in Form von Nachbauten durch mehrere europäische Werkstätten erlebten, steht mit dem vorliegenden digitalen Bestandskatalog erstmals die Sammlung als Ganzes im Mittelpunkt. Jedes Instrument ist mit einer Fotografie dokumentiert und mittels Informationen zu Datierung, Herstellern, Signaturen, Aufbau, Herkunft und Literatur sowie Anmerkungen beschrieben.



Maren Goltz:
Schätze in der Grünen Bibliothek von Schloss Elisabethenburg. Die Musikinstrumenten-Sammlung der Meininger Museen / Treasures of the Green Library at Elisabethenburg castle. The Collection of Musical Instruments of the Meiningen Museums. Meiningen 2009, 32 S.

Während bislang einzelne Objekte der Meininger Musikinstrumenten-Sammlung in Zusammenhang mit ihrer Ausstellung im Bachhaus Eisenach im Blickfeld der Öffentlichkeit standen und nach 1989 die Klarinetten Richard Mühlfelds eine zweite Karriere in Form von Nachbauten durch europäische Werkstätten erlebten, werden die Preziosen der Kollektion hier erstmals in Buchform vorgestellt.



Maren Goltz:
Die Brahms-Programme auf den Konzertreisen der Meininger Hofkapelle (1882- 1914). Meiningen 2009.

Daß sich die Meininger Hofkapelle über dreieinhalb Jahrzehnte in besonderem Maße dem Œuvre des Komponisten widmete, ist bekannt. Von herausragender Bedeutung bei der sogenannten Brahms-„Missionierung“ des überregionalen Konzertpublikums waren die Gastspiel-Reisen. Die digitale Publikation bietet eine Übersicht über die 400 auswärtigen Konzerte mit Brahms’ Werken im Zeitraum von 1882 bis 1914.


Maren Goltz:
Die Wiener Libretti-Sammlung des Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen. Meiningen 2008.

Der Wahl-Wiener Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen (1687-1763) legte neben der berühmten Notensammlung eine einzigartige Kollektion von Libretti an, die ihn als Fan des Wiener Kärntnertortheaters erscheinen läßt. Die digitale Publikation widmet sich Inhalt und Verbleib der Sammlung.


Die Beiträge des Internationalen Symposiums
„Spätphase(n)? - Johannes Brahms' Werke der 1880er und 1890er Jahre“ (24. bis 26. September 2008)
sind im G. Henle Verlag München erschienen.

(www.brahms2008.de)



Maren Goltz:
Musiker-Lexikon des Herzogtums Sachsen-Meiningen (1680-1918). 2. erweiterte Version, Meiningen 2008.

Das Herzogtum Sachsen-Meiningen (1680-1918) genießt in kultureller Hinsicht eine Sonderstellung. Persönlichkeiten wie Hans von Bülow, Johannes Brahms, Richard Strauss, Fritz Steinbach und Max Reger verankerten es in der europäischen Musikgeschichte und verhalfen ihm zu einem exzellenten Ruf unter Musikern, Musikinteressierten und Gelehrten. Das nun vorliegende digitale Lexikon unternimmt erstmals den Versuch, die vielfältige musikalische Infrastruktur des Musiklandes stärker auszuleuchten. Unabhängig von Region, sozialem Stand und Grad der Ausbildung werden die Musiker vorgestellt.


Maren Goltz / Herta Müller:
Der Brahms-Klarinettist Richard Mühlfeld.

Einleitung, Übertragung und Kommentar der Dokumentation von Christian Mühlfeld / Richard Mühlfeld, Brahms’ Clarinettist. Introduction, Transcription, and Commentary of the Documentation by Christian Mühlfeld. Balve 2007. 396 S.

Der Meininger Klarinettist Richard Mühlfeld (1856-1907) war bereits zu Lebzeiten ein Mythos. Der berühmte Interpret inspirierte Johannes Brahms zu dessen meisterhaften Kammermusikwerken für Klarinette und löste damit einen wahren „Klarinettenboom“ aus.
 


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