Thema: MUSIK IN DÄNEMARK

DIE TONKUNST, Oktober 2016, Nr. 4, Jg. 10 (2016), 136 Seiten

Mit der UNESCO Konvention zum Schutz und Erhalt von immateriellem Kulturerbe von 2003 erhielt die Kulturerbe-Karte der Welt eine erhebliche Umgewichtung, indem sie nun Länder außerhalb Europas verzeichnet, die vorher mangels repräsentativen Kulturbauwerken nicht oder nur spärlich vertreten waren. Fast 70 Prozent des erfassten immateriellen Kulturerbes der UNESCO ist musikbezogen: Neben Gattungen sind dies Musikinstrumente, Tänze oder darstellerische Formen. Deutschland ist dieser Konvention 2013 beigetreten, das Thema gewinnt also auch hierzulande an Aktualität. Der Musikbegriff erfährt damit eine substanzielle Erweiterung und stellt auch die Musikwissenschaft vor neue Herausforderungen. Formen immateriellen Kulturerbes sind entscheidend von menschlichem Wissen und Können getragen. Sie sind Ausdruck von Kreativität und Erfindergeist, vermitteln Identität und Kontinuität und sind daher auch losgelöst von einer strikten Dichotomie zwischen Kunst- und Volksmusik.

Im Oktober-Heft der TONKUNST kommen Stimmen aus den Musik- und Kulturwissenschaften zu Wort, die einen Einblick in aktuelle Fragen zum Thema geben.

<< alle Ausgaben
MUSIK IN DÄNEMARK
MUSIK ALS IMMATERIELLES KULTURERBE

Die Ausgabe ist noch nicht verfügbar.
Inhalt
(525,52 KB )
Leseprobe
(1,06 MB )
Als PRINT-AUSGABE vorbestellen
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

Oktober 2013
MUSIKSTADT LÜBECK
Januar 2021
JOSQUIN: GEHEIMNIS SEINES ERFOLGES
Juli 2016
GRENZGÄNGE(R) UM 1800
Januar 2023
POPULÄRE MUSIK IM NATIONALSOZIALISMUS
April 2018
KULTUREN DES FRÜHEN SAMMELNS
Januar 2008
MUSIK UND TANZ
Januar 2007
Unsere Nummer 1
Oktober 2024
EXIL KOMPONIEREN – RUTH SCHONTHAL
^