Thema: Felix Mendelssohn Bartholdy

DIE TONKUNST, Januar 2018, Nr. 1, Jg. 12 (2018), 104 Seiten

Im Januar-Heft der TONKUNST werden bislang unbeachtete kulturelle Leistungen von Frauen gewürdigt. Vorgestellt werden Komponistinnen, die zwischen 1933 und 1945 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland, Frankreich oder Österreich fliehen mussten, und deren unterschiedliche Exilwege sie jeweils zwangen, sich stets neu auszurichten. Exil ist im diesem Zusammenhang – mit Lion Feuchtwanger – nicht nur als »zufälliger Umstand«, sondern vielmehr als »Quelle der Kunst« zu verstehen. Die Komponistinnen setzten ihre Erfahrungen aus dem Exil künstlerisch produktiv um. Ihr Interesse an künstlerischen Symbiosen ist dabei oft vielseitig und lohnt eine nähere Untersuchung. Insgesamt zeigt das Themenheft mit vier Exil-Komponistinnen und einer rahmenden wissenschaftlichen Einführung in das Thema neue Perspektiven für das Verstehen von Musik und Musikkultur im Kontext einer Exilsituation unter Genderaspekten auf. Es setzt sich damit insgesamt zum Ziel, neue Erkenntnisse über das kulturelle Handeln von Frauen in der Gesellschaft zutage zu fördern.


Unterstützt durch:
<< alle Ausgaben
Felix Mendelssohn Bartholdy
Exilierte Komponistinnen

Die Ausgabe ist noch nicht verfügbar.
Inhalt
(1.021,94 KB )
Leseprobe
(1,36 MB )
Als PRINT-AUSGABE vorbestellen
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

Januar 2025
KIRCHENMUSIK IM OSTSEERAUM UM 1700
Januar 2008
MUSIK UND TANZ
Juli 2017
KOMPONISTEN DIRIGIEREN
April 2016
MIECZYSŁAW WEINBERG IN DER ÄRA BREŽNEV
Januar 2024
DIGITALE WERKVERZEICHNISSE
Januar 2010
DER MUSIKSALON
Januar 2013
MUSIKKULTUR AM HOF KATHARINAS DER GROSSEN
Oktober 2024
EXIL KOMPONIEREN – RUTH SCHONTHAL
^