Thema: THEATER IN MANNHEIM ZWISCHEN 1850 UND 1910

DIE TONKUNST, Juli 2018, Nr. 3, Jg. 12 (2018), 112 Seiten

Nicht zuletzt durch die Debatten über die Flüchtlingsproblematik gewinnt »Heimat« in der öffentlichen wie wissenschaftlichen Diskussion zunehmend an Bedeutung. Wurde die widerspruchsvolle, zumeist zwischen räumlicher, sozialer und emotionaler Identität vagierende Wertekategorie »Heimat« in der jüngeren Musikforschung vor allem in ethnomusikologischen und populärmusikalischen Zusammenhängen untersucht, so blieb die Kunstmusik hiervon meist ausgeklammert. Dies ist umso bedauerlicher, als die kompositorische und musikkulturelle Dimension von »Heimat« auch im Bereich der Ernsten Musik seit 1989 lebhaften Widerhall gefunden hat und immer noch findet. Die TONKUNST widmet diesem spannenden Komplex ein Themenheft, das sowohl wissenschaftliche Beiträge als auch Äußerungen zeitgenössischer Komponisten enthält. Dabei wird nach Medialisierungsmodellen von »Heimat«, nach modernen Strategien der musikalischen Fruchtbarmachung von »Heimat« und der Relevanz von »Heimat« auf kulturinstitutioneller Ebene gefragt.


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THEATER IN MANNHEIM ZWISCHEN 1850 UND 1910
HEIMAT UND KUNSTMUSIK. HEUTE

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