Thema: TOD, TRAUER UND TROST IN DER MUSIK UM 1600

DIE TONKUNST, Oktober 2021, Nr. 4, Jg. 15 (2021), 108 Seiten

Im letzten Heft des TONKUNST-Jahrgangs 2021 steht die bislang noch kaum erforschte Geschichte des Mannheimer Nationaltheaters zwischen 1850 und 1910 im Zentrum. Diese historische Etappe wurde geprägt durch ein ausnehmend vielfältiges Opern- und Konzert-Repertoire und das erfolgreiche Wirken des Kapellmeisters Vincenz Lachner (1811–1893), der heute oft nur durch seine Wagner-Bearbeitungen bekannt ist. In Mannheim setzte man Furore machende innovative und szenische Ansätze in Bühnenbild und Requisite um (insbesondere  in der Ära Joseph Mühldorfers) und gründete sogar Operetten-Festspiele. Neben wichtigen Mannheimer Uraufführungen, z. B. von Max Bruchs »Loreley«, Herrmann Goetz’ »Der Widerspenstigen Zähmung« und »Francesca da Rimini« sowie Leo Falls »Der fidele Bauer«, widmet sich das Themenheft auch dem Theaterzettel als Medium der Musikvermittlung. Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen mit ihrer bedeutenden Theatersammlung sowie das Marchivum bieten für diese Studien reichhaltiges und einzigartiges Quellenmaterial.


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TOD, TRAUER UND TROST IN DER MUSIK UM 1600
THEATER IN MANNHEIM ZWISCHEN 1850 UND 1910

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