Thema: MUSIKSTADT LÜBECK

DIE TONKUNST, April 2025, Nr. 2, Jg. 19 (2025), 160 Seiten

Künstlerische Produktionsprozesse im Bereich der populären Musik werden oft mit Unmittelbarkeit und spontaner Kreativität verbunden. Dies mag ein Grund dafür sein, dass die Rolle musikalischer Notation für die Produktion und Verbreitung populärer Musik bisher kaum wissenschaftlich untersucht wurde und der Fokus sich hauptsächlich auf Tonträger richtete. Es ist jedoch festzustellen, dass fast alle Genres der populären Musik von der Notenschrift Gebrauch machen; einige explorative wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich musikalische Schrift – und damit verbunden Spuren kultureller Praktiken, die sich auf die Verschriftlichung von Musik stützen – selbst in Bereichen wie dem Free Jazz findet. Das April-Heft der TONKUNST mit seinem englischsprachigen Themenbereich hat zum Ziel, das Verhältnis zwischen populärer Musik und Musikschriftlichkeit anhand von Beispielen aus unterschiedlichsten Bereichen der populären Musik zu diskutieren und der Frage nachzugehen, welche Formen der Musikschriftlichkeit sich in der populären Musik finden lassen und in welchen Funktionszusammenhängen sie stehen.


Unterstützt durch:
<< alle Ausgaben
MUSIKSTADT LÜBECK
POPULAR MUSIC AND MUSICAL NOTATION

Die Ausgabe ist noch nicht verfügbar.
Inhalt
(138,94 KB )
Leseprobe
(880,51 KB )
Als PRINT-AUSGABE vorbestellen
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

Oktober 2020
MUSIK | GESCHICHTE | PLURALITÄT
April 2012
WOLFGANG RIHM
Juli 2022
FRAU UND MUSIKWISSENSCHAFT
Juli 2008
DAS TRECENTO
Januar 2021
JOSQUIN: GEHEIMNIS SEINES ERFOLGES
Januar 2020
WIDMUNGEN IN DER MUSIK
Oktober 2017
TELEMANN UND DIE GESCHICHTE DER KIRCHENMUSIK
Januar 2011
DIE MOTETTEN PIERRE DE LA RUES
^